Bücherbäume überbrücken Mauern

Der 50. Jahrestag vom Bau der Berliner Mauer am 13.08.2011 gibt nach deren Fall am 09.11.1989 dem Traum vom Bücherbaum auf der Gefängnismauer einen besonderen Bezug nach dem Motto: the world too smal for walls. -
Den Traum vom Bücherbaum auf der Gefängnismauer hatte Gerhard Peschers tatsächlich am 26. März und 6. April 2008. Seit er anfing, ihn mit anderen zu teilen, fand der Traum wachsende Anteilnahme.
Inzwischen hat er Kreise gezogen von Deutschland über Israel und Palästina nach Argentinien, Brasilien, China, Nicaragua, Norwegen und Polen. Es liegen viele Übersetzungen, einige Texte, parktische Beispiele und über 100  Bilder vor – von Kindern und Greisen, von Profis und Laien, von freien  Bürgern und Menschen im Gefängnis.
So kam auf ungeahnte Weise eine umfassende Bewegung und Seelenverwandtschaft zum Ausdruck, die Menschen unterschiedlicher Nationen und Situationen verbindet.
Die hier Weihnachten 2009 eröffnete und seither gewachsene Homepage wurde in Kooperation mit Schülern des Adolph-Kolping-Berufskollegs Münster unter Leitung von Manfred Kluthe gestaltet.
Sie wird vom Förderverein Gefangenenbüchereien e.V. getragen, der sich für angemessene Medienangebote für Menschen in Haft engagiert. Er zeigt eine Ausstellung mit Beiträgen aus LIBERTREE.EU auf der Frankfurter Buchmesse 2010.
LIBERTREE.EU Sie lädt ein, traumhafte Beiträge zu entdecken, sich zu konkreten Taten anregen zu lassen, die über Mauern hinweg Brücken zwischen Menschen schlagen und hierüber mit anderen in Dialog zu treten.
Mag es in kleinen konkreten Taten gelingen, Beziehung zu stiften trotz trennender Mauern und Freiräume bei ernüchterndem Realisieren von Grenzen und Zwängen zu gestalten.
  1. Manfred sagt:

    Ich wünsche mir, dass der Bücherbaum weiter wächst. Auch wenn er keine Mauern sprengen kann, so kann er uns doch helfen, die Grenzen geistig zu überwinden.

    Manfred

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